Effizienzhaus 40 im Neubau
Der Referenzstandard der Neubauförderung: was EH 40 rechnerisch verlangt, wie man ihn erreicht — und wo die teuren Umwege liegen.
Worum es geht
Effizienzhaus 40 heißt: Ihr Neubau darf rechnerisch nur 40 Prozent der Primärenergie eines gesetzlich definierten Referenzgebäudes benötigen, und auch der Wärmeverlust über die Gebäudehülle ist begrenzt. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein — eine besonders gute Anlagentechnik gleicht eine schwache Hülle nicht beliebig aus.
In der Praxis wird EH 40 über ein Zusammenspiel erreicht: kompakter Baukörper, durchgängige Dämmebene, wärmebrückenarme Details, gute Fenster, dichte Gebäudehülle, Lüftung mit Wärmerückgewinnung und ein effizienter Wärmeerzeuger. Welcher Hebel bei Ihnen am günstigsten wirkt, ist von Entwurf zu Entwurf verschieden.
Wir rechnen den Standard für Ihren konkreten Entwurf nach und zeigen, welche Kombination ihn am wirtschaftlichsten erreicht — statt pauschal die Dämmstärke zu erhöhen, bis es rechnerisch passt.
Für wen das gedacht ist
- Bauherren, die einen Förderkredit für den Neubau anstreben
- Bauherren, die mit Architekt oder Fertighausanbieter über den Standard verhandeln
- Alle, die wissen wollen, was EH 40 an Mehrkosten wirklich bedeutet
- Käufer, denen ein Objekt als Effizienzhaus angeboten wird
Was wir konkret tun
- Bilanzierung nach DIN V 18599 für Ihren Entwurf
- Prüfung beider Anforderungen: Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust
- Variantenrechnung: Dämmstandard, Fenster, Lüftung und Wärmeerzeuger im Vergleich
- Bewertung der Wärmebrücken und der Luftdichtheitsanforderung
- Einordnung, ob die EE-Klasse erreichbar ist und was sie bringt
- Abgleich mit dem GEG-Nachweis, damit nicht zweimal gerechnet wird
- Konkrete Empfehlung mit Mehrkosten je Variante
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Nachweisrechnung mit Bewertung gegen die Effizienzhaus-Anforderungen
- Variantenvergleich mit Kosten und Wirkung je Maßnahme
- Liste der Details, die auf der Baustelle kontrolliert gehören
- Klare Aussage, ob der Standard mit dem aktuellen Entwurf erreichbar ist
Ablauf
Unterlagen sichten
Pläne, Bauteilaufbauten, geplante Technik. Wir sagen, ob die Datenlage für die Bilanzierung reicht.
Bilanzierung
Berechnung nach DIN V 18599 mit Ihren realen Aufbauten statt mit Standardwerten.
Varianten
Wir rechnen Alternativen und stellen Mehrkosten und Wirkung gegenüber.
Besprechung
Ergebnis mit Ihnen und Ihrem Planer durchgehen, Entscheidungen festhalten.
Was wir von Ihnen brauchen
- Grundrisse, Schnitte und Ansichten
- Bauteilaufbauten mit Dämmstoffen und Dicken
- Fensterdaten: Verglasung, Rahmen, Größen und Ausrichtung
- Geplante Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung
- Angaben zu geplanter Photovoltaik, falls vorgesehen
Fehlt etwas davon? Kein Problem — wir sagen Ihnen im Erstgespräch, wie sich die Lücke schließen lässt.
Häufige Fragen zu Effizienzhaus 40
Warum reicht eine dicke Dämmung allein nicht?
Brauche ich für EH 40 eine Lüftungsanlage?
Was bringt die EE-Klasse zusätzlich?
Gilt EH 40 auch als GEG-Nachweis?
Wenn es konkret wird: Berechnung statt Empfehlung
Heizungswahl, Anlagenauslegung und Photovoltaik gehören zur Bauberatung. Diese Leistungen setzen an dieser Stelle an.
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