Wärmepumpe · Erste Hilfe

Ihre Wärmepumpe macht Ärger. Fangen wir beim Symptom an.

Zu hoher Verbrauch, ständiges Takten, kalte Räume, Störmeldungen: Fast alles davon geht auf dieselben wenigen Ursachen zurück — und die liegen selten im Gerät. Suchen Sie unten, was Sie beobachten.

Die Wärmepumpe verbraucht viel mehr Strom als versprochen

Die Jahresabrechnung liegt deutlich über der Prognose aus dem Angebot, oder der Zähler läuft im Winter spürbar schneller, als es die Außentemperatur erwarten lässt.

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Die Wärmepumpe schaltet ständig ein und aus

Die Anlage läuft nur kurz, schaltet ab und startet nach wenigen Minuten erneut — besonders auffällig in der Übergangszeit im Herbst und Frühjahr.

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Der elektrische Heizstab springt ständig an

Der Stromverbrauch steigt sprunghaft an kalten Tagen, oder die Regelung weist getrennte Betriebsstunden für den Zusatzheizer aus, die nicht bei null liegen.

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Einzelne Räume werden nicht richtig warm

Ein oder zwei Räume bleiben spürbar kühler als der Rest — typischerweise Bad, Nordzimmer, Räume am Strangende oder ein späterer Anbau.

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Nicht liegen lassen

Die Wärmepumpe ist zu laut — der Nachbar beschwert sich

Ein Brummen oder Rauschen, das nachts deutlicher auffällt als tagsüber — oder eine Beschwerde aus der Nachbarschaft, teils mit Verweis auf das Ordnungsamt.

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Woran Sie erkennen, dass die Wärmepumpe zu groß ist

Die Anlage taktet in der Übergangszeit stark, erreicht ihre Sollwerte sehr schnell und läuft selten längere Zeit durch. Häufig war die Auslegung eine Faustformel aus Wohnfläche mal Kennwert.

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Nicht liegen lassen

Die Wärmepumpe schafft es an kalten Tagen nicht

An sehr kalten Tagen sinkt die Raumtemperatur ab, der Heizstab läuft dauerhaft mit, und die Anlage erreicht die eingestellte Vorlauftemperatur nicht mehr.

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Nicht liegen lassen

Der Rücklauf ist viel kälter als der Vorlauf

An der Anlage zeigt die Regelung eine Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf, die deutlich über dem Auslegungswert liegt — statt fünf bis sieben Kelvin sind es zehn oder mehr.

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Die Außeneinheit ist ständig vereist

Der Verdampfer der Außeneinheit ist mit Reif oder Eis belegt, teilweise auch die Bodenwanne. Zwischendurch läuft ein Abtauvorgang mit verändertem Geräusch und Dampfentwicklung.

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Das Warmwasser reicht nicht oder wird nicht heiß genug

Beim Duschen wird das Wasser kühler, oder die eingestellte Speichertemperatur wird nicht erreicht. Häufig zusammen mit hohem Stromverbrauch, weil der Heizstab aushilft.

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Nicht liegen lassen

Die Wärmepumpe geht immer wieder auf Störung

Die Regelung zeigt eine Fehlermeldung, die Anlage schaltet ab und läuft erst nach Quittieren weiter — oft wiederkehrend im selben Betriebszustand.

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Die Wärmepumpe wird vom Netzbetreiber abgeschaltet

Die Anlage steht zu bestimmten Zeiten still, ohne eine Fehlermeldung anzuzeigen. Häufig morgens oder am frühen Abend, und meist in wiederkehrendem Rhythmus.

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Erst beobachten

Die Jahresarbeitszahl liegt unter der Prognose

Der Wärmemengenzähler oder die interne Bilanz der Anlage weist eine Arbeitszahl aus, die deutlich unter dem Wert aus dem Angebot liegt.

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Nicht liegen lassen

Die Heizung rauscht oder pfeift

An Ventilen oder im Rohrnetz sind Strömungsgeräusche zu hören — ein gleichmäßiges Rauschen, ein Pfeifen an einzelnen Heizkörpern oder Gluckern nach dem Anlaufen.

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Nicht liegen lassen

Vier Sätze, die fast immer gelten

  • In den allermeisten Fällen ist nicht das Gerät defekt, sondern die Einbindung oder die Einstellung falsch.
  • Fast jedes Betriebsproblem lässt sich auf eine von vier Ursachen zurückführen: zu hohe Vorlauftemperatur, zu geringer Volumenstrom, falsch eingebundener Puffer oder eine zu groß gewählte Anlage.
  • Bauteile zu tauschen steht am Ende der Prüfreihenfolge, nicht am Anfang.
  • Ohne Betriebsdaten über mehrere Wochen ist jede Ferndiagnose geraten — deshalb steht auf jeder Seite, was Sie selbst erfassen können.
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Selbstcheck gemacht, Ursache unklar? Dann messen wir nach.