Berechnung & Nachweise

Entwässerungsantrag & Grundstücksentwässerung

Antragsunterlagen für die Gemeinde, Berechnung von Schmutz- und Regenwasser, Rückstausicherung und Versickerung.

DIN 1986-100DIN EN 12056DWA-A 138 (Versickerung)kommunale Entwässerungssatzung
Entwässerungsplan mit Leitungsführung und Schächten

Worum es geht

Wer neu baut, anbaut oder die Entwässerung ändert, braucht in nahezu jeder Kommune eine Entwässerungsgenehmigung. Die Anforderungen unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde, die Ablehnung wegen unvollständiger Unterlagen ist ein Klassiker und kostet Wochen.

Wir erstellen die vollständigen Antragsunterlagen: Entwässerungsplan mit Leitungsführung und Schächten, Berechnung der Schmutz- und Regenwassermengen nach DIN 1986-100, Nachweis der Rückstauebene und der erforderlichen Sicherungen sowie, wo gefordert, den Versickerungsnachweis.

Auf Wunsch übernehmen wir die Abstimmung mit der Behörde und arbeiten Rückfragen ein, bis die Genehmigung vorliegt.

Für wen diese Leistung gedacht ist

  • Bauherren im Neubau
  • Eigentümer bei Anbau, Aufstockung oder neuer Terrasse mit Ablauf
  • Alle, die Regenwasser künftig versickern oder nutzen wollen
  • Eigentümer nach einem Rückstauschaden im Keller

Was wir konkret tun

  • Erstellung des Entwässerungsplans mit Leitungen, Schächten und Anschlusspunkten
  • Berechnung der Schmutzwasserabflüsse nach DIN 1986-100
  • Regenwasserberechnung mit örtlicher Regenspende
  • Bemessung von Grund- und Fallleitungen
  • Bestimmung der Rückstauebene und Auswahl der Rückstausicherung
  • Versickerungsnachweis oder Rückhaltevolumen nach Vorgabe der Gemeinde
  • Zusammenstellung der Antragsunterlagen im geforderten Format
  • Optional: Kommunikation mit der Genehmigungsbehörde

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Vollständiger Entwässerungsantrag zur Einreichung
  • Entwässerungsplan als Zeichnung
  • Berechnungen für Schmutz- und Regenwasser
  • Nachweis der Rückstausicherung
  • Versickerungs- oder Rückhaltenachweis, sofern gefordert

Ablauf

SCHRITT 01

Vorgaben klären

Wir sichten die Entwässerungssatzung Ihrer Kommune und die geforderten Formulare.

SCHRITT 02

Aufnahme

Flächen, Gefälle, Anschlusspunkte und vorhandene Leitungen werden erfasst.

SCHRITT 03

Planen und rechnen

Plan und Nachweise werden erstellt und aufeinander abgestimmt.

SCHRITT 04

Einreichen

Sie reichen ein oder wir übernehmen die Korrespondenz bis zur Genehmigung.

Was wir von Ihnen brauchen

  • Lageplan des Grundstücks mit Grenzen
  • Grundrisse und Schnitte des Gebäudes
  • Angaben zu befestigten Flächen und Dachflächen
  • Vorhandene Kanalanschlüsse und Schächte, falls bekannt
  • Entwässerungssatzung oder Formulare der Gemeinde, falls vorliegend

Fehlt etwas davon? Kein Problem — wir sagen Ihnen im Erstgespräch, wie sich die Lücke schließen lässt.

Häufige Fragen zu Entwässerungsantrag

Kann ich den Antrag selbst stellen?
Formal reichen Sie als Bauherr ein, viele Kommunen verlangen jedoch die Erstellung durch einen Fachkundigen und prüfen die Unterlagen streng. Wir bereiten alles so auf, dass die Prüfung ohne Nachforderung durchläuft.
Was ist die Rückstauebene und warum ist sie wichtig?
Sie ist in der Regel die Straßenoberkante. Alles darunter ist bei Kanalüberlastung gefährdet und muss gesichert werden. Ohne korrekte Sicherung übernimmt die Versicherung im Schadensfall häufig nicht.
Muss ich Regenwasser versickern?
Das hängt von der Satzung Ihrer Gemeinde und vom Boden ab. Wir prüfen die Vorgaben und rechnen bei Bedarf Versickerungsanlage oder Rückhaltevolumen aus.
Erste Hilfe

Welches Problem haben Sie konkret?

Zu jedem dieser Symptome gibt es eine Seite mit wahrscheinlichen Ursachen und einem Selbstcheck, den Sie ohne Werkzeug durchführen können.

Bei Starkregen steht Wasser im KellerBrauche ich überhaupt eine Rückstausicherung?Es riecht nach Kanal — aus dem Abfluss oder im KellerDer Entwässerungsantrag wurde abgelehnt oder kam zurückAlle Symptome