Berechnung & Nachweise

Lüftungskonzept nach DIN 1946-6

Nachweis, ob lüftungstechnische Maßnahmen nötig sind — und welche. Schutz vor Feuchte und Schimmel nach dichter Gebäudehülle.

DIN 1946-6GEGDIN EN 16798
Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung im Technikraum

Worum es geht

Nach einem Fenstertausch oder einer Dämmung ist ein Gebäude dicht — und der frühere unfreiwillige Luftwechsel über Fugen fällt weg. Genau dann treten Feuchteschäden und Schimmel auf, oft erst im zweiten Winter.

Die DIN 1946-6 verlangt bei Neubau und bei wesentlichen Sanierungsschritten ein Lüftungskonzept. Es weist rechnerisch nach, ob der Feuchteschutz nutzerunabhängig sichergestellt ist oder ob lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich sind.

Wir erstellen das Konzept, berechnen die notwendigen Luftvolumenströme für die Lüftungsstufen und empfehlen ein System, das zu Ihrem Gebäude und Ihrem Budget passt — von Außenluftdurchlässen bis zur Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Für wen diese Leistung gedacht ist

  • Bauherren im Neubau
  • Eigentümer nach Fenstertausch oder Dachdämmung
  • Vermieter, die sich gegen Schimmelvorwürfe absichern wollen
  • Alle mit beschlagenen Fenstern oder muffiger Luft

Was wir konkret tun

  • Prüfung der Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen
  • Berechnung des Außenluftvolumenstroms für alle vier Lüftungsstufen
  • Bewertung der Infiltration über die Gebäudehülle
  • Systemauswahl und Vergleich der in Frage kommenden Varianten
  • Grobauslegung von Luftmengen je Raum bei geplanter Anlage
  • Hinweise zu Überströmung und Nachströmöffnungen

Was Sie am Ende in der Hand haben

  • Lüftungskonzept als prüffähiges Dokument
  • Nachweis zum Feuchteschutz
  • Luftmengen je Lüftungsstufe und Raum
  • Begründete Systemempfehlung mit Kostenrahmen

Ablauf

SCHRITT 01

Gebäudedaten

Wir erfassen Flächen, Räume, Dichtheit und geplante Maßnahmen.

SCHRITT 02

Nachweis rechnen

Der Infiltrationsluftwechsel wird gegen den notwendigen Feuchteschutz gestellt.

SCHRITT 03

System wählen

Falls Maßnahmen nötig sind, vergleichen wir die sinnvollen Varianten neutral.

SCHRITT 04

Dokument

Sie erhalten das Konzept zur Vorlage bei Planer, Handwerker oder Förderstelle.

Was wir von Ihnen brauchen

  • Grundrisse mit Raumgrößen und Nutzung
  • Angaben zu Fenstern und Dichtheit der Hülle
  • Geplante oder durchgeführte Sanierungsmaßnahmen
  • Blower-Door-Ergebnis, falls vorhanden

Fehlt etwas davon? Kein Problem — wir sagen Ihnen im Erstgespräch, wie sich die Lücke schließen lässt.

Häufige Fragen zu Lüftungskonzept

Ist ein Lüftungskonzept Pflicht?
Bei Neubau und bei wesentlichen Änderungen an der Gebäudehülle — etwa dem Austausch von mehr als einem Drittel der Fenster oder der Dämmung eines größeren Dachanteils — ist es nach DIN 1946-6 gefordert. Fehlt es, tragen Sie im Schadensfall das Risiko.
Muss ich dann eine Lüftungsanlage einbauen?
Nicht zwingend. Häufig genügen Außenluftdurchlässe oder eine bedarfsgeführte Abluftlösung. Die Rechnung zeigt, was tatsächlich nötig ist.
Gibt es dazu einen Rechner?
Für eine erste Orientierung können Sie unseren Luftmengenrechner nutzen. Das ersetzt kein Konzept, gibt Ihnen aber ein Gefühl für die Größenordnung.
Vor Ort

Lüftungskonzept mit Termin vor Ort

Diese Leistung fragen Bauherren besonders häufig in diesen Orten an. Für Aufnahme und Messung kommen wir zu Ihnen.

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