Sanierung zum Effizienzhaus 55
Der meistgewählte Sanierungsstandard: was EH 55 im Bestand verlangt, welche Bauteile dafür angefasst werden müssen und wann es sich rechnet.
Worum es geht
Effizienzhaus 55 bedeutet, dass Ihr saniertes Haus rechnerisch nur noch rund 55 Prozent der Primärenergie eines vergleichbaren Referenzneubaus benötigt — und dass auch der Wärmeverlust über die Hülle eine Grenze einhält. Für ein Bestandsgebäude ist das anspruchsvoll, aber häufiger erreichbar, als Eigentümer vermuten.
Der Weg dorthin führt fast immer über ein Paket: Dämmung der Außenwände oder des Daches, Austausch der Fenster, Dämmung von Kellerdecke oder oberster Geschossdecke und ein effizienter Wärmeerzeuger, in der Regel eine Wärmepumpe. Einzelmaßnahmen allein reichen nicht.
Wir rechnen vor der Entscheidung durch, ob EH 55 bei Ihrem Gebäude realistisch ist, welches Maßnahmenpaket dafür nötig wäre und ob sich der Sprung gegenüber der Förderung von Einzelmaßnahmen lohnt. Manchmal ist die Antwort nein — dann sagen wir das.
Für wen das gedacht ist
- Eigentümer, die eine Komplettsanierung in einem Zug planen
- Käufer eines sanierungsbedürftigen Hauses mit Finanzierungsbedarf
- Eigentümer, die zwischen Einzelmaßnahmen und Effizienzhaus abwägen
- Bauherren, die Kredit und Tilgungszuschuss in die Finanzierung einplanen
Was wir konkret tun
- Bilanzierung des Ist-Zustands nach DIN V 18599
- Berechnung der Zielvariante Effizienzhaus 55 mit konkreten Bauteilen
- Prüfung, ob die EE-Klasse und mögliche Boni erreichbar sind
- Vergleich gegen die Förderung von Einzelmaßnahmen inklusive iSFP-Bonus
- Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über die Nutzungsdauer
- Zusammenstellung der für den Antrag nötigen Nachweise
- Empfehlung zu Reihenfolge und Bauablauf
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Nachweisrechnung für Ist-Zustand und Zielvariante
- Maßnahmenpaket mit Bauteilanforderungen für EH 55
- Vergleich der beiden Förderwege mit Zahlen statt Bauchgefühl
- Fahrplan bis zum Förderantrag mit Fristen und Zuständigkeiten
Ablauf
Aufnahme
Bestandsaufnahme vor Ort, Ermittlung der vorhandenen Bauteilaufbauten und der Anlagentechnik.
Bilanzierung
Berechnung von Ist-Zustand und Zielvariante, inklusive Prüfung der Hüllflächenanforderung.
Vergleich
Effizienzhaus gegen Einzelmaßnahmen: Investition, Förderung und Betriebskosten nebeneinander.
Entscheidung
Sie wählen den Weg, wir stellen die Unterlagen für Antrag und Umsetzung zusammen.
Was wir von Ihnen brauchen
- Grundrisse, Schnitte, Ansichten
- Bekannte Bauteilaufbauten und bisherige Sanierungen
- Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre
- Angaben zur bestehenden Heizung und Warmwasserbereitung
- Fotos von Fassade, Dach, Keller und Fenstern
Fehlt etwas davon? Kein Problem — wir sagen Ihnen im Erstgespräch, wie sich die Lücke schließen lässt.
Häufige Fragen zu Effizienzhaus 55
Warum 55 und nicht 70 oder 40?
Was ist die EE-Klasse?
Muss die Fassade zwingend gedämmt werden?
Wann muss der Antrag gestellt sein?
Wenn es konkret wird: Berechnung statt Empfehlung
Heizungswahl, Anlagenauslegung und Photovoltaik gehören zur Bauberatung. Diese Leistungen setzen an dieser Stelle an.
Themen, die häufig zusammen auftauchen
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