Bezirk Hamburg-Nord · Hamburg

Bauberatung in Hamburg-Nord

Der Bezirk reicht von den dichten Altbauquartieren rund um die Alster bis zu den weitläufigen Siedlungsgebieten in Langenhorn. Beide Enden stellen völlig unterschiedliche Anforderungen an die Anlagentechnik.

Anfahrt aus Stellingen über den Ring 2 oder die A7, in der Regel unter einer halben Stunde.Mit: Winterhude, Eppendorf, Langenhorn, Fuhlsbüttel, Ohlsdorf, Barmbek, Alsterdorf
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Womit wir es in Hamburg-Nord zu tun haben

Rund um Eppendorf und Winterhude prägen Gründerzeit- und Zwanzigerjahre-Bauten das Bild: hohe Räume, große Fensterflächen, oft denkmalgeschützte Fassaden. In Langenhorn und Fuhlsbüttel überwiegen Einfamilien- und Reihenhäuser der Nachkriegsjahrzehnte, dazu großflächige Backsteinsiedlungen.

Was vor Ort zu beachten ist

  • Bei Altbauten mit Fassadenauflagen scheidet Außendämmung oft aus — dann entscheiden Heizflächen und Abgleich darüber, ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich läuft.
  • In Etagenwohnungsbeständen ist die Trinkwasserhygiene ein wiederkehrendes Thema: lange Leitungswege, Zirkulation ohne Einregulierung, erwärmtes Kaltwasser in gemeinsamen Schächten.
  • Für Bestandssanierungen in Hamburg kommen IFB-Mittel zusätzlich zur Bundesförderung in Betracht.

Förderung und Genehmigung in Hamburg

Was hier gilt

Hamburg ist eines der wenigen Länder, das energetische Modernisierung zusätzlich zum Bund mit eigenen Zuschüssen fördert. Die Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB) hat dafür eigene Programme für Gebäudehülle und Heizungstechnik, die sich mit der Bundesförderung kombinieren lassen. Die Hamburger Energielotsen sind die kostenlose Anlaufstelle, um beide Ebenen zusammenzubringen.

Die Grundstücksentwässerung läuft über HAMBURG WASSER: Vor dem Anschluss an das Sielnetz ist eine Genehmigung nötig, eingereicht mit Lageplan und Entwässerungsplan. Soll Niederschlagswasser mit Mengenbegrenzung eingeleitet werden, kommt ein Überflutungsnachweis dazu — es ist also zu belegen, dass auf dem Grundstück genug Rückhaltevolumen und überflutbare Fläche vorhanden sind.

Weil Hamburg zusätzlich fördert, lohnt sich die Reihenfolgeplanung hier besonders: Landes- und Bundesmittel haben eigene Fristen, und wer zu früh beauftragt, verliert unter Umständen beide.

Förderbedingungen und kommunale Satzungen ändern sich. Wir prüfen den jeweils geltenden Stand zu Beginn des Projekts und stimmen ihn mit der zuständigen Stelle ab.

Häufige Fragen aus Hamburg-Nord

Geht eine Wärmepumpe im Eppendorfer Altbau?
Das hängt an den Heizflächen und der erreichbaren Vorlauftemperatur, nicht am Baujahr. Wir messen und rechnen das durch, bevor Sie sich festlegen — und sagen auch, wenn es nicht trägt.
Was tun, wenn Außendämmung nicht erlaubt ist?
Dann verlagert sich der Hebel auf Innendämmung an geeigneten Stellen, oberste Geschossdecke, Kellerdecke, Fenster und vor allem auf die Anlagentechnik. Wir zeigen, welche Kombination bei Ihnen rechnerisch trägt.

Berechnung & Nachweise in Hamburg-Nord

Altbauten rund um die Alster und Siedlungsbauten in Langenhorn verlangen unterschiedliche Ansätze bei U-Werten und Lüftungsanteil.

Wärmepumpenauslegung in Hamburg-Nord

Bei begrenztem Platz entscheidet die Auslegung zusammen mit dem Aufstellungsort — beides gehört gerechnet.

Hydraulische Berechnung in Hamburg-Nord

Kurze, verzweigte Netze reagieren empfindlich auf Engstellen an Ventilen und Anbindeleitungen.

Hydraulischer Abgleich in Hamburg-Nord

In Zeilenbebauung sind die entfernten Einheiten fast immer unterversorgt, während nahe Räume überlaufen.

Trinkwasserberechnung in Hamburg-Nord

Bei mehreren Wohneinheiten entscheidet die Rohrweitenbestimmung über Druck und Hygiene zugleich.

Lüftungskonzept in Hamburg-Nord

Nach Fenstertausch fehlt in dichter Bebauung der frühere Fugenluftwechsel — der Feuchteschutz ist nachzuweisen.

Entwässerungsantrag in Hamburg-Nord

Wenig Grundstücksfläche heißt wenig Platz für Versickerung — meist läuft es auf Rückhaltung hinaus.

Versickerungsanlage in Hamburg-Nord

Auf kleinen Grundstücken sind die Abstände zu Gebäude und Grenze der begrenzende Faktor — dort bleibt meist nur die kompakte Füllkörperrigole oder die Rückhaltung.

Regenrückhaltung in Hamburg-Nord

In Bestandsgebieten ist die Kanalkapazität oft ausgereizt — der Neuanschluss wird dann nur mit Drosselung genehmigt.

Regenwassernutzung in Hamburg-Nord

Auf kleinen Grundstücken lohnt der unterirdische Speicher besonders — er kostet keine nutzbare Fläche.

Dachentwässerung in Hamburg-Nord

Wo Fallrohre direkt an der Grenze stehen, entscheidet der Übergabepunkt darüber, ob das Wasser beim Nachbarn landet.

Schallschutz Wärmepumpe in Hamburg-Nord

Enge Abstände zur Grenze machen die Immissionsprognose zum entscheidenden Schritt vor der Bestellung.

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