Vorplanung für SHK-Betriebe

Raumweise Heizlastberechnung als Zulieferung

Norm-Heizlast nach DIN EN 12831-1, Raum für Raum gerechnet und prüffähig aufbereitet — die Grundlage für Gerätewahl, Heizflächen, Abgleich und Förderantrag.

DIN EN 12831-1DIN/TS 12831-1GEG

Worum es geht

Die raumweise Heizlast ist die Zahl, an der anschließend alles hängt: Gerätegröße, Vorlauftemperatur, Heizflächen, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B und die Nachweisführung im Förderantrag. Wird sie überschlagen, zieht sich der Fehler durch das ganze Projekt — und fällt erst auf, wenn die Anlage taktet oder ein Raum nicht warm wird.

Wir rechnen die Heizlast nach DIN EN 12831-1 mit den Randbedingungen der DIN/TS 12831-1 für den Bestand: reale Bauteilaufbauten, Normaußentemperatur am Standort, Lüftungsanteil, Wärmebrückenzuschlag und, wo es fachlich geboten ist, Aufheizzuschlag. Bestandsaufbauten bewerten wir mit belastbaren Kennwerten, statt pauschal nach Baujahr zu greifen.

Für Sie ist das eine Zulieferung wie jede andere: Sie melden den Vorgang, wir rechnen, Sie bekommen ein prüffähiges Dokument zurück — auf Wunsch unter Ihrem Briefkopf, ohne dass wir mit Ihrem Kunden sprechen.

Was wir konkret tun

  • Aufbau des Gebäudemodells aus Plänen, Aufmaß oder unserer Bestandsaufnahme
  • U-Werte je Bauteil, im Bestand aus Konstruktionsaufbau statt aus Baujahrespauschalen
  • Raumweise Norm-Heizlast nach DIN EN 12831-1 mit Randbedingungen nach DIN/TS 12831-1
  • Transmissions- und Lüftungsanteil getrennt ausgewiesen, Wärmebrückenzuschlag begründet
  • Gebäudeheizlast und, auf Wunsch, Warmwasseranteil für die Gerätewahl
  • Plausibilitätsprüfung gegen den bisherigen Verbrauch, soweit Abrechnungen vorliegen
  • Bewertung der vorhandenen Heizflächen bei abgesenkter Vorlauftemperatur

Was Sie zurückbekommen

  • Prüffähiges PDF mit raumweiser Heizlast, Gebäudeheizlast und Bauteiltabelle
  • Raumliste als Tabelle, weiterverwendbar für Abgleich, Angebot und Nachweis
  • Empfehlung zur Auslegungsleistung des Wärmeerzeugers mit Begründung
  • Ausweis der kritischen Räume, die bei niedriger Vorlauftemperatur klemmen
  • Auf Wunsch unter Ihrem Briefkopf, damit Sie es direkt weitergeben können

Ablauf

SCHRITT 01

Vorgang melden

Sie schicken, was vorhanden ist — nach unserer Checkliste, damit Rückfragen gar nicht erst entstehen.

SCHRITT 02

Datenlage prüfen

Wir sagen kurzfristig, ob die Unterlagen reichen oder ob eine Aufnahme davor sinnvoll ist. Erst danach kommt das Festpreisangebot.

SCHRITT 03

Rechnen

Raumweise Berechnung inklusive Plausibilitätsprüfung. Auffälligkeiten melden wir, bevor sie im Ergebnis untergehen.

SCHRITT 04

Übergabe

PDF und Tabelle kommen zurück, auf Wunsch mit kurzer telefonischer Erläuterung für Ihren Projektleiter.

Was wir von Ihnen brauchen

  • Grundrisse mit Maßen oder maßhaltige Skizze, alternativ unsere Bestandsaufnahme
  • Baujahr sowie Art und Jahr der durchgeführten Sanierungen
  • Fensterart und Verglasung, Geschosshöhen, beheizte und unbeheizte Bereiche
  • Fotos der Heizflächen mit Typ und Baumaß
  • Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre, falls vorhanden

Fehlt etwas davon? Dann sagen wir Ihnen vor der Beauftragung, wie sich die Lücke schließen lässt — in der Regel über die Bestandsaufnahme.

Häufige Fragen zu Heizlastberechnung

Bekommen wir die Berechnung auch als bearbeitbare Datei?
Das Ergebnis liefern wir als prüffähiges PDF und zusätzlich als Tabelle mit den Raumwerten. Die Tabelle ist das, was Sie im Alltag brauchen: Sie geht ohne Abtippen in Angebot, Abgleichprotokoll und Nachweis ein.
Rechnen Sie auch Mehrfamilienhäuser?
Ja. Der Aufwand hängt dort stärker an der Datenlage als an der Größe — bei fehlenden Bestandsunterlagen und heterogenen Wohnungen wird die Aufnahme zum eigentlichen Posten. Deshalb bepreisen wir solche Objekte erst, nachdem wir die Unterlagen gesehen haben.
Wie verhält sich das zum hydraulischen Abgleich nach Verfahren B?
Verfahren B setzt eine raumweise ermittelte Heizlast voraus. Unsere Berechnung liefert genau diese Grundlage, und die Einstellwerte können wir im selben Vorgang mitliefern, statt dass die Daten ein zweites Mal erfasst werden.
Was, wenn das Ergebnis deutlich unter dem bisherigen Kessel liegt?
Das ist der Normalfall und kein Rechenfehler. Alte Kessel sind regelmäßig um den Faktor zwei überdimensioniert. Wir weisen die Abweichung offen aus und ordnen sie gegen den Verbrauch ein, damit Sie das Ihrem Kunden belegen können.
Nicht für Betriebe?

Dieselbe Rechenarbeit gibt es auch direkt für Bauherren

Wenn Sie als Eigentümer hier gelandet sind: Diese Leistungen beschreiben denselben Inhalt, nur mit Ihnen als Auftraggeber statt Ihrem Heizungsbauer.

HeizlastberechnungHydraulischer Abgleich