Vorplanung für SHK-Betriebe

Gesamtkonzept für Bauherren: Wärmepumpe, PV, Speicher, Wallbox

Ein durchgerechnetes Energiekonzept für den Bauherrn Ihres Projekts — Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher und Wallbox als abgestimmtes System statt als vier Einzelangebote.

VDI 4645VDI 2067DIN EN 12831-1§ 14a EnWG

Worum es geht

Bauherren fragen heute selten nur nach einer Heizung. Sie fragen nach Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher und einer Wallbox — und bekommen vier Angebote von vier Firmen, die sich gegenseitig nicht kennen. Die Folge ist ein Speicher, der zu groß ist, eine PV-Anlage, die zur Heizlast nicht passt, und eine Rechnung, die niemand nachvollziehen kann.

Wir rechnen das als ein System. Ausgangspunkt ist der Wärmebedarf aus der Heizlast, dazu kommen Haushaltsstrom, Fahrprofil und Dachsituation. Daraus entstehen Varianten — mit und ohne Speicher, mit kleinerer und größerer PV-Anlage — jeweils mit Eigenverbrauchsanteil, Autarkiegrad, Jahresbilanz und Wirtschaftlichkeit über die Nutzungsdauer.

Für Ihren Betrieb ist das ein Verkaufsinstrument: Sie treten mit einem durchgerechneten Konzept an, während der Wettbewerb eine Gerätepreisliste schickt. Ob Sie die Photovoltaik dann selbst ausführen oder an einen Partner geben, ändert am Konzept nichts — die Zahlen stehen vorher fest.

Was wir konkret tun

  • Wärme- und Strombedarf aus Heizlast, Haushaltsverbrauch und Nutzungsprofil, nicht aus Pauschalen
  • Ertragsprognose der Photovoltaik nach Dachflächen, Ausrichtung, Neigung und Verschattung
  • Dimensionierung von Speicher und Wechselrichter, ausdrücklich auch die Variante ohne Speicher
  • Zusammenspiel von Wärmepumpe und PV: Eigenverbrauch, Betriebsweise, Grenzen der Überschussnutzung
  • Wallbox und Lastmanagement, einschließlich der Anforderungen aus § 14a EnWG
  • Energiemanagement und Schnittstellen zwischen den Komponenten, inklusive der Anbindung an das intelligente Messsystem
  • Wirtschaftlichkeitsrechnung je Variante mit offengelegten Annahmen zu Preisen und Entwicklung
  • Einordnung der erreichbaren Förderung je Variante, ohne tagesaktuelle Prozentversprechen

Was Sie zurückbekommen

  • Konzeptbericht als PDF in kundenverständlicher Sprache, mit Varianten nebeneinander
  • Kennzahlen je Variante: Eigenverbrauch, Autarkie, Jahresbilanz, Amortisation
  • Komponentenliste mit Leistungsklassen als Grundlage für Ihre Angebote
  • Empfehlung mit Begründung — auch dann, wenn die Empfehlung gegen den Speicher ausfällt
  • Auf Wunsch unter Ihrem Briefkopf als Anlage zum Angebot

Ablauf

SCHRITT 01

Bedarf erfassen

Heizlast, Stromverbrauch, Fahrleistung und Nutzungsgewohnheiten. Wo Zahlen fehlen, arbeiten wir mit begründeten Annahmen und weisen sie aus.

SCHRITT 02

Dach und Technik aufnehmen

Dachflächen, Ausrichtung, Verschattung, Platz für Speicher und Wechselrichter sowie die elektrische Situation.

SCHRITT 03

Varianten rechnen

Zwei bis vier Ausbaustufen mit Ertrag, Eigenverbrauch und Wirtschaftlichkeit — die Annahmen stehen offen im Bericht.

SCHRITT 04

Übergabe

Bericht plus Besprechung. Auf Wunsch sind wir im Kundengespräch dabei und vertreten die Zahlen selbst.

Was wir von Ihnen brauchen

  • Raumweise Heizlast oder die Unterlagen dafür
  • Stromabrechnungen der letzten ein bis drei Jahre
  • Dachaufsicht oder Luftbild, Angaben zu Dachneigung, Ausrichtung und Verschattung
  • Angaben zu Elektromobilität: Fahrzeug, Jahresfahrleistung, Ladezeiten
  • Bereits vorliegende Angebote für PV, Speicher oder Wallbox, falls vorhanden

Fehlt etwas davon? Dann sagen wir Ihnen vor der Beauftragung, wie sich die Lücke schließen lässt — in der Regel über die Bestandsaufnahme.

Häufige Fragen zu Gesamtkonzept Energie

Planen Sie die Photovoltaikanlage komplett?
Wir liefern Auslegung, Ertragsprognose, Speicherdimensionierung und Wirtschaftlichkeit — also die Grundlage für das Angebot. Die Ausführungsplanung des Solarteurs, die DC-Stringplanung und die Anmeldung der Erzeugungsanlage ersetzt das nicht. Wo diese Schritte anstehen, sagen wir, wer sie übernimmt.
Rechnen Sie auch die Variante ohne Speicher?
Immer. Der Speicher ist der Posten, der am häufigsten zu groß verkauft wird. Wir stellen die Varianten nebeneinander und benennen die Annahmen, unter denen er sich rechnet — und die, unter denen er es nicht tut.
Wie belastbar ist die Wirtschaftlichkeitsrechnung?
Sie ist eine Rechnung mit offengelegten Annahmen zu Strompreis, Einspeisevergütung, Verbrauch und Nutzungsdauer, keine Prognose. Aussagekräftig ist vor allem der Vergleich der Varianten untereinander. Wir rechnen bewusst mit vorsichtigen Annahmen — eine schöngerechnete Amortisation fällt Ihnen später auf die Füße, nicht uns.
Sprechen Sie das Konzept mit dem Bauherrn durch?
Auf Wunsch ja, als Ihr benanntes Fachbüro oder im Hintergrund, wenn Sie das Gespräch selbst führen wollen. Viele Betriebe nehmen uns für dieses eine Gespräch dazu und führen den Rest allein.
Nicht für Betriebe?

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